Aktuelles zur „Vogelgrippe“

Fragebogen zu den Auswirkungen der Stallpflicht

Die Aufstallung des Rassegeflügels stellt ein gravierendes Problem dar, da zwangsläufig das Normalverhalten der Tiere einschränkt und der Züchter vor teils unlösbare Aufgaben gestellt wird. Anders als das Wirtschaftsgeflügel, das in der Züchtungsgeschichte darauf selektiert wurde, in einem extrem begrenzten Platzangebot größt mögliche Leistung zu zeigen, ist das Rassegeflügel auf eine extensive Freilandhaltung angewiesen.

Wir möchten mit einer Befragung der Züchter herausfinden, welche Folgen die Stallpflicht für die Züchter und dadurch auch für die Tiere hat. Gleichzeitig werden zusätzliche Informationen zur örtlichen Handhabung der jeweiligen Amtsveterinäre, Kommunen und Länder mit der Vogelgrippe-Problematik abgefragt. 

Sowohl die Erstellung als auch die Auswertung finden in Kooperation zwischen dem Wissenschaftlichen Geflügelhof, der den inhaltlich fachlichen Teil betreut, und dem Fachbereich Agrarwirtschaft der Fachhochschule Südwestfalen, mit einer ausgesprochenen Experitse auf dem Gebiet der Marktforschung, insbesondere im landwirtschaftlichen Bezug, statt. Dabei besteht ein kontinuierlicher Austausch mit dem Tierschutzbeirat des BDRG. 

Den Fragebogen finden Sie nachstehend.

Das Einsendedatum ist festgesetzt auf den 30. Juni und soll unbedingt eingehalten werden. In diesem Zusammenhang bitten wir Sie, auch noch einmal auf die Wichtigkeit der Zuchttierbestandserfassung hinzuweisen, damit auch hier möglichst viele Daten vorliegen.

Fragebogen zu den Auswirkungen der Stallpflicht
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Fragebogen_Stallpflicht_Final.pdf
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Nach der Vogelgrippe ist vor der Vogelgrippe

Freilandhaltung ade

Recherchiert von Marion Bahn-Förder
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Vogelgrippe_Gefluegelzeitung.pdf
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Sonderstellung "besondere Einrichtung" für schützenswerte Zuchten

Sonderstellung "besondere Einrichtung" schützenswerter Zuchten
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GeflügelpestVO § 20.pdf
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Endlich ein Ende der Stallpflicht!

Endlich ein Ende der Stallpflicht
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AI Anpassung Maßnahmen 15.03.2017.pdf
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Brief Europäische Kommision an die EU

Brief Prof. Dr. Schille
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Brief-Europäische-Kommission-HPAI.pdf
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Aktueller Sachstand Geflügelpest vom 08.02.2017

Sachstand Geflügelpest
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Sachstand Geflügelpest.pdf
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Aktuelles zur Stallpflicht
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Hochpathogene aviäre Influenza H5N8;

Informationen zum Sachstand in Deutschland und in Bayern

Informationen zum Sachstand
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Info zu HPAI H5N8.pdf
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Gedanken von Manfred Bartl zur Vogelgrippe

Gedanken zur Vogelgrippe
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Bartl_Kurzifo 2016-5.pdf
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Risikoeinschätzung

zum Auftreten von HPAIV H5N8 in Deutschland

Risikoeinschätzung
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FLI-Risikoeinschaetzung_HPAIV-H5N8_20161[...]
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Scharf: Bayern handelt zum Schutz des Geflügels

Allgemeine Stallpflicht angeordnet

 

In Bayern wird ab sofort eine allgemeine Stallpflicht für Haus- und Nutzgeflügel angeordnet. Das teilte die Bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf heute in München mit. "Bayern geht entschlossen gegen eine weitere Ausbreitung der Vogelgrippe vor. Im Sinne der Tiergesundheit und der Seuchenbekämpfung ist es jetzt besonders wichtig, eine Ausweitung der Vogelgrippe auf das Hausgeflügel zu verhindern. Mein Haus hat deshalb heute eine allgemeine Stallpflicht für Hausgeflügel im Freistaat veranlasst", so Scharf. Die Stallpflicht wird von den zuständigen Kreisverwaltungsbehörden durch eine sogenannte Allgemeinverfügung umgesetzt. Sie gilt zunächst für unbestimmte Zeit. Die Stallpflicht gilt sowohl für gewerbsmäßige Geflügelhalter als auch für Züchter und Privatpersonen, die Geflügel halten. Für öffentliche Geflügelmärkte, Ausstellungen und ähnlichen Veranstaltungen sind weitere Maßnahmen in Vorbereitung. Scharf: "Wir wollen den bestmöglichen Schutz für das Hausgeflügel. Die Stallpflicht wird konsequent umgesetzt. Gleichzeitig setzen wir auf die Vernunft der Geflügelhalter, die ihre Bestände mit dieser Maßnahme bestmöglich schützen können." Der Bund wurde im Rahmen des Krisenstabs über diese weitere Schutzmaßnahme Bayerns informiert. Die zuständigen Behörden vor Ort werden die Maßnahme überwachen.

 

Zur engen Vernetzung aller Beteiligten wurde in Bayern bereits Anfang dieser Woche ein Koordinierungskreis auf Landesebene eingerichtet. Außerdem arbeitet Bayern im Zentralen Krisenstab des Bundeslandwirtschaftsministeriums mit. Um eine Ausbreitung der Vogelgrippe in der Wildvogelpopulation rasch zu erkennen hat Bayern auch das bestehende Wildvogelmonitoring intensiviert. Bisher sind in mehreren Landkreisen Vogelgrippefälle vom Typ H5N8 bestätigt. Weitere Verdachtsfälle werden am Friedrich-Löffler-Institut geklärt. Für den Menschen ist das Virus nach derzeitigen Erkenntnissen ungefährlich.

 

Aktuelle Informationen und Fallzahlen zur Vogelgrippe in Bayern bietet das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit unter www.lgl.bayern.de.

 

Hochpathogene aviäre Influenza H5N8 bei Wildvögeln in Bayern; Ausweitung der Schutzmaßnahmen

Ausweitung der Schutzmaßnahmen
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LV-Vorsitzender Georg J. Hermann nahm am Montag, 14. November 2016 an einer Besprechung im Bay. StMUV teil und konnte erfolgreich unsere Belange einbringen.

Als Ergebnis der Besprechung wurde festgehalten: Bisher sieht weder das BEML noch das StMUV Anlass für eine allgemeine landesweite Aufstallungspflicht. Die Lage wird aber stündlich neu bewertet. Alle Bodensee-Landkreise und voraussichtlich demnächst auch die Ammersee-Landkreise stimmen sich eng ab, am Bodensee wurde eine Aufstallung verfügt.

Für Absagen von Veranstaltungen mit Geflügelhaltern wird derzeit keine Notwendigkeit gesehen. 

Man sollte aber nochmals auf eine strikte Einhaltung der Hygieneregeln hinweisen (auch auf die Selbstverständlichkeit, mit der Kleidung der Versammlung nicht in die Ställe zu gehen).

Auch Geflügelschauen werden nach derzeitigen Sachstand bis auf Restriktionsgebiete nicht verboten.

Keine Anzeigepflicht für Tierbesprechungen

Keine Anzeigepflicht für Tierbesprechungen
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Keine Anzeigepflicht für Tierbesprechung[...]
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Gespräch mit dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft

Am 19.7. trafen sich Vertreter des Ministeriums und des BDRGs um sich über weitere Aspekte der Zusammenarbeit und aktuellen Themen des Tierschutzes etc. auszutauschen.

 

Die Teilnehmer des Ministeriums waren, Herr Prof. Dr. Bätza, als Leiter der Abteilung Tierseuchen- und Tiergesundheit sowie Frau Schertl von der Abteilung Tierschutz. Von Seiten des BDRG nahmen Christoph Günzel (Präsident), Egon Dopmann (1. Vizepräsident) und Dr. Michael Götz (Tier- und Artenschutzbeauftragter) die Einladung wahr.

 

Die folgenden Themen wurden in konstruktiver Atmosphäre besprochen und vertieft:

 

1. Impfstoffverordnung: Das Ministerium will die Impfstoffverordnung ändern, damit die Trinkwasserimpfung gegen Newcastle durch Geflügelhalter auch aus rechtlicher Sicht möglich ist.

 

2. Geflügelpestverordnung: In der Änderung der Geflügelpestverordnung, die Anfang Juli in Kraft getreten ist, wurde unsere Forderung, dass es wieder möglich ist Geflügelmärkte im Freien abzuhalten berücksichtigt, was besonders für die bayerischen Zuchtkollegen wichtig ist.

 

3. Bezüglich der Übertypisierungen beim Rassegeflügel, haben wir die Maßnahmen unseres Verbandes dargestellt.

 

4. Kennzeichnungsmöglichkeiten beim Geflügel (z.B. Zwischenzehenlochung) Die Zwischenzehnlochung kann als Kennzeichnungsmöglichkeit nicht mehr genutzt werden, da sie als Verstoß gegen das Amputationsverbot angesehen wird.

 

5. Schutz von Erhaltungszuchten der vom Aussterben bedrohten Geflügelrassen (analog dem Naturschutz), vor entsprechenden Gerichtsurteilen.

 

Der BDRG bedankt sich bei Herrn Prof. Dr. Bätza und Frau Schertl für die Gesprächsmöglichkeit und beide Seiten sicherten die weitere Zusammenarbeit und Kooperation zu.

 

Den vollständigen Beitrag finden Sie auf Homepage des BDRG

 

Dr. Michael Götz

Beauftragter für Tier- und Artenschutz im BDRG

 

 

Mitteilung des BDRG

Hallo Kurt Backer

 

die aktuellen Ausbrüche von hochpathogener Influenza am 20.12.2014 in Niedersachsen, im November in Mecklenburg-Vorpommern und die Funde von zwei infizierten Wildenten haben für uns Rassegeflügelzüchter schwerwiegende Folgen. In Gebieten mit hoher Wildvogeldichte entlang der großen Flüsse und Seen wurde die Aufstallung angeordnet. Ich möchte Sie darauf hinweisen, dass es für Geflügel, das nicht eingestallt werden kann, die Möglichkeit von Ausnahmen geben kann. Die Entscheidung liegt jedoch bei den zuständigen lokalen Behörden. Geflügel, das nicht eingestallt werden kann, sind nicht nur unsere Enten-, Gänse- und Putenrassen, sondern auch unsere Hühner, da meist kein geeigneter Stall für eine Aufstallung zur Verfügung steht.

 

Das Land Niedersachsen hat nach dem Ausbruch im Emsland die größeren Vogelmärkte und alle Rassegeflügelausstellungen verboten. Es sind auch reine Taubenausstellungen davon betroffen, obwohl Tauben nicht erkranken und bei der Verbreitung keine Rolle spielen. Die niedersächsischen Behörden begründen das Verbot von Taubenausstellungen damit, dass Taubenzüchter häufig auch Hühner oder Wassergeflügel halten und die Züchter (nicht die Tauben) das Virus auf einer Taubenausstellung weiterverbreiten könnten.

Ich möchte Sie kurz über die „Verordnung zur Beschränkung des Verbringens bestimmten Geflügels“ informieren, die am 28.12.2014 in Kraft getreten ist und bis zum 31.03.2015 gilt. Diese beinhaltet, dass Enten oder Gänse nur aus einem Bestand verbracht werden dürfen, wenn innerhalb eines Zeitraumes von sieben Tagen vor dem Verbringen eine virologische Untersuchung auf die hochpathogene Influenza mit negativem Ergebnis erfolgt ist. Betroffen sind unsere Zier- und Wassergeflügelzüchter. Dies ist besonders dramatisch, da beim Zier- und Wildgeflügel im Januar und Februar noch viele Schauen stattfinden sollten. Da es praktisch unmöglich ist die Untersuchungen so durchführen zu lassen, dass eine Ausstellung besucht werden kann, bedeutet diese Verordnung vom Grundsatz her ein Ausstellungsverbot für Enten und Gänse. Es wird daher dringend empfohlen, dass die Ausstellungsleitungen, welche noch die Durchführung von Schauen geplant haben, sich vorab mit der zuständigen Veterinärbehörde in Verbindung setzen und abklären, ob im Ausnahmefall auf die vorgeschriebene Untersuchung verzichtet wird. Hinzu kommt, dass in den nächsten Wochen die Zuchtstämme zusammengestellt werden. Der BDRG hat sich an das Ministerium gewandt und fordert für unsere nicht gewerblichen Erhaltungszuchten eine Ausnahmemöglichkeit von dieser virologischen Untersuchung.

 

Unser Präsident Christoph Günzel konnte einen Gesprächstermin im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft bei Staatssekretärin Frau Dr. Flachsbarth Ende Januar vereinbaren. Wir werden diesen Termin nutzen, um auf die Folgen der aktuellen Bekämpfungsmaßnahmen der hochpathogenen Influenza für unsere Zuchten einzugehen.

 

Den Wortlaut der Verordnung finden Sie auf der Homepage des BDRG.

 

Dr. Michael Götz
Beauftragter für Tier- und Artenschutz im BDRG 

1. Vorsitzender

Georg J. Hermann
Mühldorfer Str. 10

84503 Altötting
Tel. 0 86 71 / 1 34 70

Fax 0 86 71 / 9 57 11 56
schorschi.hermann@web.de

Letzte Aktualisierung

am 18. August 2017

News

Aktuelle Beachlüsse

 

Anton Kollmann †

 

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