Der Landesverband
Bayerischer Rassegeflügelzüchter e.V.
nimmt Abschied von seinem Ehrenmitglied
Franz Schaffer
Am 15.03.2026 verstarb unser Ehrenmitglied Franz Schaffer aus Unterferrieden.
Jahrgang 1940 trat er bereits 1979 in den GZV Burgthann e.V. ein. Von 1986 bis 1990 und von 1996 bis 1998 leitete er die Geschicke des Vereins als 1. Vorsitzender. Bedingt durch einen Wohnungswechsel war seit 1996 ebenfalls Mitglied im GZV Unterferrieden wo er von 1996 bis 2021 als 1. Vorsitzender den Verein leitete.
Von 1981 bis 1998 zeichnete Franz sich als 1. Vorsitzender für den Kreisverband II Nürnberg-Land verantwortlich.
Im Modena Club Deutschland war er seit 1983 Mitglied und leitete als 1. Vorsitzender die Geschicke des Clubs von 1995 bis 2005. Im Club wurde ihm die Ehrenmitgliedschaft angetragen.
Besonders zu erwähnen ist noch die ARGE-Bau-Zuchtanlage in Burgthann für die Vereine GZV Burgthann e.V., GZV Ezelsdorf u. Umg. e.V., GZV Schwarzenbach u. Umg. und GZV Unterferrieden die er als 1. Vorsitzen-der/Organisator von 1987 bis 1995 aufbaute bzw. leitete.
Auch im Zuchtbuch Bayern war er von 1991 bis 2020 aktiv und als Preisrichter für die Gruppen E - M war er von 1989 bis 2017 sehr gefragt.
Für seine Verdienste um die Rassegeflügelzucht wurden Franz alle Ehrungen der Organisation zuteil. Zum Meister der Bayerischen Rassegeflügelzucht wurde er 2002 und zum Bundesehrenmeister 2013 berufen.
Für den Landesverband Bayerischer Rassegeflügelzüchter e.V zeichnete er sich von 1992 bis 2020 als Redakteur für unser begehrtes Pick-Up verantwortlich und wurde zur Landesverbandstagung 2022 in Nittenau zum Ehrenmitglied des VBR berufen.
In Dankbarkeit und Anerkennung, lieber Franz, nehmen wir Abschied von dir und trauern mit seinen Angehörigen.
BDRG, VDT, LV Bayern, BV Mittelfranken, KV II Nürnberg-Land, Modena Club Deutschland, GZV Unterferrieden
Der Landesverband
Bayerischer Rassegeflügelzüchter e.V.
nimmt Abschied von seinem Ehrenvorsitzenden
Karlheinz Sollfrank
Am Karfreitag, 03.04.2026 verstarb unser Ehrenvorsitzender Karlheinz Sollfrank,
sein Werdegang begann 1953 mit der Mitgliedschaft beim KTZV Wolkersdorf e.V.. Über den GZV Nürnberg-Eibach e.V., wo er den größten nordbayerischen Taubenmarkt zu einem erfolgreichen Ereignis machte, schloss er sich etwas später dem Nürnberger-Tauben-Club an. Hier bekleidete er von 1967 bis 1971 das Amt des Schriftführers und von 1983 bis 2010 leitetet er die Geschicke des NTC als 1. Vorsitzender.
Die Geschicke des SV der Züchter Nürnberger und Fränkischer Farbentauben leitete er ebenfalls viele Jahre. Als Beisitzer und Vizepräsident wirkte er im BDRG. Lange Jahre prägte er den Landesverband Bayerischer Rassegeflügelzüchter e.V. als 1. Vorsitzender und wurde beim VDT als 2. Vorsitzender ein Glücksfall für die Deutsche Rassetaubenzucht und Verantwortlicher für das 1. VDT-Meeting, das in Bayern stattfand. In der PV Bayern war er von 1980 bis 1986 als 2. Vorsitzender tätig. Bei allen genannten Vereinen und Organisationen wurde ihm die Ehrenvorstands- bzw. –mitgliedschaft zuteil. Am Karfreitag, 29. März 1991, eröffneten seine damalige Frau Helga und er das Deutsche Taubenmuseum, die größte Taubensammlung der Welt. 2007 gründete er eine Stiftung und einen Förderverein des Deutschen Taubenmuseums in Nürnberg, der Metropole und stillschweigenden Heimat der Taubenzucht, ohne die das Museum keine Zukunft hätte. Für all seine ehrenamtlichen Tätigkeiten wurde er unter anderem 1996 zum Bundesehrenmeister ernannt und 1999 mit dem „Goldenen Ehrenring“ des BDRG ausgezeichnet. Anlässlich der Feierstunde zur Eröffnung der 2000er Schau erhielt er aus den Händen des damaligen Bayr. Finanzminister und Schirmherren dieser Schau Erwin Huber, das Bundesverdienstkreuz. 2004 in Kaufbeuren wurde Karlheinz zum Ehrenvorsitzenden des VBR und 2007 zur Bundestagung in Neumünster zum Ehrenmitglied des BDRG ernannt.
Seine Karriere als Ausstellungsleiter begann 1953 als Ausrichter der mittelfränkischen BV-Jugendschau, wo er Deutsche Schautauben mit Erfolg ausstellte. Ab 1973 war er Ausstellungsleiter von allen Nationalen, Dt. Rassetaubenschauen, Bayerischen LV-Schauen, sowie Nürnberger Taubenschauen, die auf dem Messegelände Nürnberg stattfanden. Besonders zu erwähnen sind die Nationale 1995 mit ca. 70.000 Tieren sowie die Jahrtausendschau 2000 mit über 53.000 Tieren. Eine besondere Veranstaltung war das jährlich an Karfreitag stattfindende internationale Taubenzüchtertreffen, zudem er Besucher aus aller Welt ins Taubenmuseum einlud. Seine 2017 verstorbene Ehefrau Helga hat dabei nicht nur für ihn eine spürbare Lücke hinterlassen.
Karlheinz Sollfrank züchtete Hauptsächlich Fränkische Samtschilder, Fränkische Feldtauben letztlich nur noch Abu-Abse-Wammentauben. Mit seinen Rassen hat er alle möglichen Auszeichnungen errungen. Die Geflügel- und insbesondere die Taubenzucht in Deutschland, ja in Europa und der ganzen Welt weiß, was er geleistet hat und was wir ihm zu verdanken haben.
Mit Karlheinz Sollfrank verloren wir einen guten Freund und leidenschaftlichen Rassegeflügelzüchter. Wir trauern mit seiner Frau Susanne sowie der gesamten Familie und erinnern uns mit Dankbarkeit an die vielen schönen gemeinsamen Momente mit einem mehr als Großen unseres Hobbys.
BDRG, VDT, LV u. PV Bayern, SV d. Z. Nürnberger u. Fränkischer Farbentauben, GZV Nürnberg-Eibach e.V., Nürnberger-Tauben-Club
Der Bezirksverband Schwaben
nimmt Abschied von seinem Zuchtfreund
Hermann Schmidt
Am 31.12.2025 verstarb unser Zuchtfreund Hermann Schmidt aus Wemding.
Er war Jahrgang 1933. Bereits 1946 trat er als Jugendlicher dem KLZV Wemding bei. Seit 1997 ist er auch Mitglied im ZGV Donau-Ries. Er war Züchter von Luchstauben und Nürnberger Lerchen mit denen er Erfolge auf allen Ausstellungsebenen errang.
Für sein ehrenamtliches Engagement wurde er im KLZV Wemding zum Ehrenmitglied sowie im KV Donau-Ries e.V. und dem BV Schwaben e.V. zum Ehrenvorsitzenden ernannt.
Er war Träger aller Ehrennadeln des Landesverbandes Bayerischer Rassegeflügelzüchter e.V. und des Bundes Deutscher Rassegeflügelzüchter e.V..
Für seine Verdienste für die Rassegeflügelzucht wurde er 1993 zum Ehrenmeister der Bayerischen Rassegeflügelzucht und 2023 in Schwäbisch-Hall zum Bundesehrenmeister ernannt.
BDRG, LV-Bayern, BV Schwaben, KV Donau-Ries, ZGV Donau-Ries, KLZV Wemding
Der Bezirksverband Oberfranken
nimmt Abschied von seinem Zuchtfreund
Ludwig Vogel
Der Name Vogel, den unser Zfr. Ludwig mit in die Wiege gelegt bekommen hatte, war wohl das Ausschlaggebende, dass er sich von seiner Kindheit an zu den gefiederten Freunden auf zwei Beinen hingezogen fühlte. Als Schuljunge beobachtete er fasziniert die Startauben des damaligen Schwarzenbacher Polizeimeisters, bis dieser ein Erbarmen mit ihm hatte und zwölf Tauben in einen Karton packte und sie ihm schenkte. So begann 1949 die Züchterlaufbahn mit Startauben, denen sich unser Zfr. Ludwig Vogel bis 2019, also 70 Jahre lang, widmete. Ebenfalls 1949 trat Ludwig Vogel als Jugendlicher mit 15 Jahren in den GZV Schwarzenbach a.d.Saale und Umg. e.V. ein. Als Gründungsmitglied konnte er zum Jubiläum 2024 75 Jahre Mitgliedschaft feiern. 1999 wurde er bereits zum Ehrenmitglied im GZV Schwarzenbach a.d.Saale ernannt. Von 1978 bis 1989 war er 2. Vors. des Vereins. Zwölf Jahre Schriftführer, von 1964 bis 2010 Zuchtwart und 22 Jahre Ausstellungsleiter sprechen für sich.
Ludwig Vogel (r.) mit seinem Zuchtfreund Wilfried Fischer (l.) 2004
Ab 1955 galt seine Liebe den Brünner Kröpfern, mit denen er große Erfolge feiern konnte. Ab 1974 und in den 14 darauffolgenden Jahren züchtete Ludwig Vogel die Deutschen Modeneser Schietti, weiß. Zwei Jahre zuvor, also 1972, begann Ludwig Vogel mit der Zucht der Zwerg-Orloff, rotbunt, die er bis 2005 nahtlos mit sehr großem Erfolg züchtete. 1982 schloss er sich dem SV der Orloff- und Zwerg-Orloffzüchter an. Von da an ging es steil bergauf. Der Durchbruch zur Spitze gelang 1984. Unzählige Titel und Trophäen reihen sich seit dieser Zeit aneinander. Darunter mehrere Deutsche und Bayerische Meistertitel. 1984 war für unseren Zfr. Ludwig Vogel nicht nur züchterisch ein besonderes Jahr. Er übernahm in diesem Jahr auch den Vorsitz des KV Hof/Rehau, den er bis 2001 mit Witz und Humor und einer straffen Hand führte.
Für seine Verdienste um die Rassegeflügelzucht wurde er 1977 mit der silbernen Bundesnadel und 1988 mit der goldenen Bundesnadel geehrt. Seit 1995 trug er den Titel des Ehrenmeisters der Bayerischen Rassegeflügelzucht. In den darauffolgenden Jahren wurde Zfr. Vogel viel Ehre zuteil. So bekam er für sein ehrenamtliches Engagement 2002 das Ehrenzeichen vom bayerischen Ministerpräsidenten Edmund Stoiber verliehen, wurde zum Ehren-Kreisvorsitzenden des KV Hof/Rehau und zum Ehrenmitglied im BV Oberfranken ernannt. Auf der Bundestagung in Bamberg wurde er 2004 zum Bundesehrenmeister im BDRG gekürt.
Mit Rat und Tat stand Zfr. Ludwig Vogel jedem zur Seite. Sein fachliches Wissen auf dem Gebiet der Rassegeflügelzucht und der Vogelkunde war für alle ein Segen. Trotz seines hohen Alters war unser Zfr. Ludwig bis 2024 sehr aktiv. Erfolgreich stellte er seine Startauben, Brünner Kröpfer, Dt. Schautippler und zuletzt Arab. Trommeltauben auf allen Verbandsebenen zur Schau und war mit Leib und Seele auf vielen Veranstaltungen dabei.
Am 18.10.2025 ging mit dem Tod von Zfr. Ludwig Vogel ein Stück Rassegeflügelzucht verloren, welches kaum aufzuwiegen ist.
In Dankbarkeit und Anerkennung, lieber Ludwig, nehmen wir nun schweren Herzens Abschied von dir. Es war uns eine Ehre ein Stück mit dir auf deinem Lebensweg gehen zu dürfen.
Deine Zuchtfreunde vom Bezirksverband Oberfranken
Am 20. März 2025 verstarb Zuchtfreund und Preisrichterkollege Konrad Prechtl.
Sein Name stand für die Huhnschecken-Zucht wie es wenige tun. Gerade die Blauen mit schwarzen Binden hatten es ihm angetan. Mit diesen feierte er größte Ausstellungserfolge. Jahrzehnte stellte er sie bei vielen Ausstellungen aus. Von der Lokalschau bis zur Europaschau, überall war er vertreten. Auch zeigte er seine Tiere seit über 40 Jahren ohne Unterbrechung bei der Deutschen Junggeflügelschau in Hannover und errang mehrere Blaue Bänder. Er hatte nie eine Sonderschau ausgelassen. Seit 1983 war er als Preisrichter zugelassen und war für die Gruppen E-M und Z1-Z3 zugelassen. Er wurde wegen seiner offenen und herzlichen Art immer gerne verpflichtet. Auch bei Jungtierbesprechungen gab er sein Wissen und Können an Interessierte weiter. Seine züchterische Heimat hatte er im GZV Roth e.V. und war dort seit 69 Jahren Mitglied sowie rund 55 Jahre Schriftführer. Dem SV d. Florentiner. u. Huhnschecken-Züchter trat er 1975 bei. Dort war er von 1974 bis 1977 3. Vorsitzender und von 1977 bis 1998 Vorsitzender. Zudem übte er von 1971 bis 1992 das Amt des Zuchtwartes für Huhnschecken aus. Bei so viel Engagement blieb es nicht aus, dass er zahlreiche Ehrungen zugesprochen bekam. So erhielt er vom Ortsverein über KV, BV und LV sowie BDRG und VDT die goldenen Ehrennadeln. ebenso vom SV d. Florentiner- u. Huhnschecken-Züchter. Er wurde zum Ehrenmeister der Deutschen Rassegeflügelzucht, Meister der Bayerischen Rassegeflügelzucht und Meister der Deutschen Rassetaubenzucht ernannt. Vom Ministerpräsidenten Bayerns erhielt er das Ehrenzeichen für das Ehrenamt und vom SV wurde er zum Ehrenvorsitzenden ernannt.
BDRG, LV Bayerischer Rassegeflügelzüchter e.V., PV Bayern, BV Mittelfranken, KV 5 Schwabach, GZV Roth e.V., SV d. Florentiner- u. Huhnschecken-Züchter
Unser Zuchtfreund und ehemaliger Preisrichterkollege Walter Hackner ist verstorben.
1964 trat er dem KTZV Fürth-Fach bei, indem er von 1969 bis 1988 stellv. Vorsitzender war. Von 1972 bis 1984 war er auch Jugendobmann für Geflügel. 1986 wechselte er in den KTZV Fürth-Stadeln. Dort war er jahrzehntelang stellv. Vorsitzender des KV Fürth Stadt und Land. 1984 wurde er Mitglied des Nürnberger TC und war dort ebenfalls jahrzehntelang dessen Schriftführer. Der Buchholzer Taubeninnung trat er 1995 bei und gehörte seit 1992 dem ZB Bayern an. 1978 wurde Walter Hackner Mitglied der Gr. Nürnberg-Neumarkt im SV d. Z. Deutscher Schautauben. Dort war er anfangs Pressewart und ab 1984 35 Jahre lang Vorsitzender. 1989 wurde er zum stellv. SV-Vorsitzenden gewählt und war aktiv an der Vereinigung der Schautaubenzüchter in Ost und West beteiligt. Zwei Jahre später wurde er Vorsitzender und führte den SV zum 100-jährigen Bestehen zur Jubiläumsschau in Nürnberg. Dort wurde die von ihm verfasste Chronik präsentiert. 2012 wurde er Ehrenvorsitzender des SV. Zum Dank für seine Verdienste wurde Walter Hackner mit der Goldenen Schautaube geehrt, die bisher nur einmalig vergeben wurde. Seit 1991 war er PR für Formentauben und wurde im selben Jahr zum SR für Deutsche Schautauben ernannt. Bei vielen Schauen war er AL oder in der AL aktiv, wie bei vielen Nürnberger Taubenschauen, wofür er durch sein ruhiges, freundliches und korrektes Auftreten besonders geeignet war. Sein Fachwissen spiegelte sich in den zahlreichen Schauerfolgen mit vielen Ehrenbändern auf Haupt- und VDT-Schauen wider. 1990 und 1992 wurde er Bayerischer Meister. Er trug die goldenen Ehrennadeln des KTZV Fürth-Vach, des LV Bayern, des VDT und des SV d. Z. Deutscher Schautauben. 2004 wurde er zum Ehrenmeister des BDRG und Meister des LV Bayern sowie 2008 zum Meister der Deutschen Rassetaubenzucht ernannt.
BDRG, LV u. ZB Bayern
SV d. Z. Deutscher Schautauben Gr. Nürnberg-Neumarkt, Nürnberger Taubenclub, Buchholzer Taubeninnung, KTZV Fürth-Stadeln, KTZV Fürth-Vach
Am Montag, 03.02.2025 verstarb Heike Huber aus Niedersteinbach.
Der Verband Bayerischer Rassegeflügelzüchter e.V. trauert um Ehrenmitglied und Ehrenjugendleiter
Willi Stärk
Der Verstorbene war seit 1977
Mitglied im KLZV Roding jetzt Pösing
und war dort viele Jahre 2.Vorsitzender, Zuchtwart für Hühner und Tauben sowie Jugendleiter.
Im Bezirksverband Oberpfalz war er
von 1982 bis 1989 Jugendleiter
und im Landesverband von 1989 bis 2007 Landesjugendleiter,
anschließend Ehrenjugendleiter.
Im Jahre 2000 erfolgte die
Ernennung zum Ehrenmeister
des Verbandes Bayerischer Rassegeflügelzüchter und im Jahre 2006
zum Bundesehrenmeister.
Im Jahre 2009 wurde er zum Ehrenmitglied des VBR ernannt.
An der Trauerfeier mit anschl.
Beerdigung haben
1.VBR-Vorsitzender Georg J. Hermann, 2.VBR-Schriftführer Franz Hiergeist, 1.BV-Vors. Oberpfalz Willi Roauer und VBR-Kassenprüfer Hans Ederer teilgenommen.
Wir werden dem Verstorbenen ein ehrendes Andenken bewahren.